Segelflugklassen erklärt

Offene, 18-m-, 15-m-, Standard-, Club-, Doppelsitzer- und 13,5-m-Klasse: was sie bedeuten, typische Flugzeuge und warum viele Segelflugzeuge in mehrere Klassen passen.

Warum Klassen wichtig sind

Wettbewerbsklassen fassen Segelflugzeuge mit ähnlichen Regeln zusammen, vor allem nach Spannweite, Wölbklappen und Wasserballast. Auch wenn du nie einen Wettbewerb fliegst, sagt die Klasse viel über Leistung, Flugverhalten und Preis eines Flugzeugs. Auf SoaringMarket kannst du über den Suchergebnissen eine oder mehrere Klassen wählen.

Die Klassen

  • Offen: keine Spannweitenbegrenzung, die höchste Leistung, zum Beispiel Nimbus 4, EB 29 oder JS1 mit langen Ohren.
  • 18 m: bis 18 m Spannweite, Wölbklappen und Wasserballast erlaubt, zum Beispiel ASG 29, Ventus 3 oder JS3 18 m.
  • 15 m: bis 15 m Spannweite mit Wölbklappen, zum Beispiel ASW 27, Ventus 2a oder Diana 2.
  • Standard: 15 m Spannweite ohne Wölbklappen, Wasserballast erlaubt, zum Beispiel LS8, Discus 2 oder ASW 28.
  • Club: ältere und einfachere Segelflugzeuge, über einen Index vergleichbar gemacht, ohne Wasserballast, zum Beispiel LS4, ASW 19 oder Standard Cirrus.
  • Doppelsitzer: zweisitzige Segelflugzeuge bis 20 m Spannweite, zum Beispiel Arcus, Duo Discus oder DG-1000.
  • 13,5 m: kleine, leichte Segelflugzeuge bis 13,5 m Spannweite, manche davon mit Heimkehrhilfe.

Oldtimer ist keine Wettbewerbsklasse: Gemeint sind klassische Segelflugzeuge wie Ka 6, Ka 8 oder Foka, die von einer aktiven Szene geflogen und restauriert werden.

Ein Flugzeug, mehrere Klassen

Viele moderne Segelflugzeuge lassen sich mit Ansteckohren verlängern. Eine LS8-18 fliegt mit kurzen Ohren in der Standard- oder 15-m-Klasse und mit langen Ohren in der 18-m-Klasse. Verkäufer auf SoaringMarket können alle Klassen wählen, in die ihr Flugzeug passt, damit es in jeder dieser Suchen auftaucht.

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